Gamescom Opening Night Live

Two boys sit engrossed in a game of checkers, each focusing intently on his next move. The dark, featureless interior draws our attention to the players' rigid poses. The lack of movement, somber tones, and carefully balanced composition create a serious image around a familiar game, something that is usually viewed as carefree and fun.
Checker Players | Thomas Anshutz | Smithsonian American Art Museum | © CC 0

Ein wenig aus Langeweile habe ich dieses Jahr in die Gamescom Opening Night Live reingeschaut. Eine Art Dauerwerbesendung, bei der aber auch einige neue Videospiele vorgestellt werden.

Ich hab’s mir nicht live, sondern im Nachhinein angesehen und bin von Trailer zu Trailer gehüpft. Und es geht mir zwar schon seit einigen Jahren so, aber nichts davon sprach mich an. Und liegt nicht zwangsläufig daran, dass die Ankündigungen bei der Gamescom nicht immer aus der ersten Reihe kommen. Ja, viele der Gaming-Tropes der letzten Jahre langweilen mich, ich kann Zombie-Spiele zum Beispiel nicht mehr sehen. Service Games. Oft ermüdet mich schon, wenn bestimmte Grafik-Engines den immer gleichen Look begünstigen.

Aber wenn ich darüber nachdenke, geht es noch ein wenig tiefer.

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Ich nutze KI sogar noch weniger als ihr

Titel: Heavy Sea | Paul Dougherty | oil on canvas | Smithsonian American Art Museum | CC0 1.0
Heavy Sea | Paul Dougherty | Smithsonian American Art Museum | © CC 0

Die Texte in diesem Notizblog sind 100% frei von Erzeugnissen „künstlicher Intelligenz“, also Large Language Models oder ähnlichem Text- und Denkwerkzeug.

Konstantin

Konstantin schreibt auf, dass er keine KI für die Erstellung seiner Blog-Texte nutzt. Und wie er KI lektorisch gleichzeitig einsetzt, um sein Stitchson-Buch weiterzuentwickeln. Thomas Gigold fragt sich, wie man KI-freie, persönliche Blogs am besten kennzeichnen könnte. Und Ben schreibt den wichtigen Gedanken auf, dass unsere Tools of Trade immer noch Tools sind. Auch wenn sie natürlich Einfluss auf unsere Produktion haben können, ersetzen sie nicht die Person mit ihren Intensionen, die die Tools einsetzt.
Kurz angemerktes Lieblingszitat aus dem Text: „Eine Kreissäge ist ein krasses Ding […].“ Ben erklärt die Dinge immer so, dass ich sie verstehe.

Drei Gedanken dazu.

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Vibecoding am Blog – Bilder aus dem Smithsonian Institut

Titel: Silas Stilwell and Samuel Armstrong | Auguste Edouart, 1788 - 1861, Silas Moore Stilwell, 1800 - 1881, Samuel Turell Armstrong, 1784 - 1850 | Lithograph, chalk and cut paper on paper | National Portrait Gallery | CC0 1.0
Silas Stilwell and Samuel Armstrong | Auguste Edouart, Silas Moore Stilwell | National Portrait Gallery | © CC

Und dann wäre da noch ein zweites größere Plugin – an dem ich wirklich enorme Freude habe.

Ich suchte nach einer Lösung für Thumbnails. Wenn ich kein selbstgemachtes Foto verwende, suche ich da bisher normalerweise nach alten Gemälden, die unter der Public Domain stehen. Mir kam die Idee, ob man das nicht auch ein wenig automatisieren könnte.

Also habe ich mich mal umgesehen, wo es solche Bilder vielleicht in einer Datenbank mit API gibt. Und bin da auf Smithsonian Open Access gestoßen. Dort sind Millionen von Bildern, Kunstwerken und Co. aus allen Einrichtungen und Museen des Smithsonian Instituts hinterlegt.

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Vibecoding am Blog – Artikelserien

Titel: Unidentified Man | William Bache, 22 Dec 1771 - 9 Jul 1845, Unidentified Man | Cut coated paper mounted on paper | National Portrait Gallery | CC0 1.0
Unidentified Man | William Bache, 22 Dec 1771 – 9 Jul 1845 | Cut coated paper mounted on paper | National Portrait Gallery | © CC

Neben ein paar kleineren CSS-Anpassungen, habe ich zwei größere Dinge aus meiner Coding Session behalten.

Feature Nummer Eins sind die Artikelserien: Wenn ich mir größere Dinge vornehme, wie zum Beispiel alle Star Trek Serien zu schauen, dann möchte ich gerne auf einen Blick alle Beiträge sehen könne, die mit diesem Vorhaben zusammenhängen. Das wünsche ich mir auch oft in anderen Blogs, wenn dort über mehrere Beiträge hinweg ein Gedanke verfolgt wird, ist es praktisch, den ganzen „Thread“ dazu aufrufen und verfolgen zu können.

Tags und Kategorien lösen das Problem nicht wirklich. Denn wenn ich beispielsweise nach dem Serienmarathon weitere Beiträge zu Star Trek veröffentliche, kommen die ja jeweils mit in den Pool – dann wird entweder die Artikelserie mit unpassenden Beiträge gefüllt oder es gibt komische Tag-Doppelungen.

Technisch sind die Artikelserien als Plugin angelegt, sie werden im Grunde über ein paralleles Tagging-System generiert. Ich kann Beiträge zu einer oder auch mehreren Artikelserien hinzufügen oder entfernen. Artikelserien selbst können einen Titel und eine Beschreibung bekommen.

Und dann wird einfach automatisch unter jedem Beitrag der Serie ein Bereich angezeigt, in dem alle Beiträge der Liste in chronoligescher Veröffentlichungsreihenfolge aufgeführt werden. Das war das wesentliche Ziel.

Als Bonus gibt es noch einfache eigene Artikelserienseiten, wie zum Beispiel hier für den Star Trek Marathon, damit man sie auch verlinken kann. Und ein kleines Widget im Footer, das die zuletzt aktualisierten Artikelserien listet.

Vibecoding am Blog

Titel: Abigail Adams; Raphaelle Peale, 17 Feb 1774 - 4 Mar 1825; Abigail Smith Adams, 11 Nov 1744 - 28 Oct 1818; Hollow-cut silhouette, white paper on modern black paper; Datierung: 1804; National Portrait Gallery; © CC0 1.0
Raphaelle Peale, Abigail Smith Adams | Hollow-cut silhouette, white paper on modern black paper | 1804 | National Portrait Gallery | © CC0 1.0

Die Agenten auf mein Blog-Template losgelassen. Wie schnell das alles geht, wie einfach! Die Möglichkeiten!

Und zack, hier noch ein Feature drangeklatscht, da einen Style angepasst. Eine Timeline der Blogbeiträge im iTunes CoverArt Style? Kein Problem. Artikelserien? Schau, ist schon fertig. Du willst Custom Widgets, die Tags und Artikelserien deinen Kategorien zuordnen? Alle Farben auf Catpuccin umstellen? Let’s go!

Was für eine Sog das verursacht. Der Agent arbeitet, ich schaue ihm dabei zu, überlege schon mal die nächsten Schritte, entscheide bei Rückfragen.

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Master and Commander – Band 1

Ich muss zugeben, ich habe die Lektüre von Master und Commander ein wenig unterschätzt. Mein Englisch ist nach Studium sicher ein wenig eingerostet, aber trotzdem ausreichend um es immer noch auch mit älterer Literatur aufzunehmen.

Aber bei Master und Commander war ich dann doch erstmal überfordert. Nicht nur dutzende nautische Begriffe, bei denen mir auch eine direkte Übersetzung nicht weiterhelfen. Patrick O’Brian ist Authentizität wichtig – darum nimmt er auch jeden Slangbegriff mit, den er mitnehmen kann. Aus verschiedenen Sprachen, denn die Seefahrt ist seit jeher ja eine recht internationale Angelegenheit. Und auch jedes einzelne Mitglied der Seemanschaft verorten zu können, fiel mir schwer.

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Aarhus

Ich habe ich mir sagen lassen, dass die zweitgrößte Stadt des Landes ein Hotspot der internationalen Strick-Content-Szene sei. Aber auch sonst lohnt sich ein Abstecher nach Aarhus, falls es euch in den Osten Dänemarks verschlägt. Nicht zu groß, tolle kulturelle Angebote, spannendes Hafenviertel, viele nette Cafés, Restaurants und auch Geschäfte, die man nicht schon aus jeder anderen Stadt kennt.

Phoebe Bridgers – Lost Weekend

Rund sechs Jahre ist es her, dass Phoebe Bridgers mit Punisher eines meiner absoluten Lieblingsalben veröffentlicht hat.

Seit letzter Woche gibt’s nach langer Pause den Nachfolger, Lost Weekend. Und meine Güte. Die 16 Tracks sind nicht ganz so zugänglich wie auf den bisherigen Alben. Aber boy oh boy, zupfen sie an manch emotionaler Saite, von denen ich gar nicht wusste, dass man daran zupfen kann.

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Alone in Deepfall Breach

Ich habe Urlaub und schon seit geraumer Zeit die englische Starterbox von Dragonbane rumliegen. Eine gute Gelegenheit, sich in einem Soloabenteuer mit dem Spiel vertraut zu machen. Denn beim alljährlichen, winterlichen Rollenspieltreffen steht Dragonbane auf dem Programm, gemeistert von Konstantin, und die Vorfreude ist groß.

Die Starterboxen von Free League Publishing werden zurecht ziemlich abgefeiert und Dragonbane ist keine Ausnahme. Es ist einfach alles drin: Das vollständige (!) Regelwerk, ein Adventure-Band, Würfelset, Miniaturen aus Pappe und Standees, Schatzkarten, Initiativekarten, ein Gridposter, Landkarte, Charakterbögen und auch noch ein kleines Booklet mit Soloregeln und einem kleinen Soloabenteuer: Alone in Deepfall Breach.

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