
Beim Besuch in Bielefeld darauf angesprochen berichtete er dann, dass er ein anderes Projekt hat, zurück zu den Wurzeln … ein Fanzine. Ich wusste, dass er früher Fanzines gemacht hat und da irgendwie „drin“ war. Ich selber kenne die Szene nur sehr flüchtig aus Abi- und Studienzeiten. Erst war es schwer ranzukommen, dann war das Internet da …
Im Grunde war und ist es dem Bloggen sehr ähnlich. Nur mit mehr … Sorgfalt und Aufmerksamkeit und Gestaltung und Papier und weniger … nun … digital. Ich hätte nicht gedacht, dass ich das mal sage, aber … das ist eine gute Sache.
anmutunddemut über „odradeks lachen“
Wie schön, dass es solche Zines immer noch gibt – und dann auch noch kostenlos. Infos zum Zine gibt’s bei Ben (dort lohnt sich auch ein Blick in die Kommentarspalte).
Mir ist letztens aufgefallen, dass es tatsächlich eine gar nicht so kleine Nische an Menschen gibt, die ihre Gedanken auf Papier als monatliche analoge Newsletter oder als quartalsweise kleine Zines unter die Menschen bringen – manche verdienen sogar ganz gut daran.
In den letzten Jahren wende ich mich immer mehr dem Papier zu – das hätte ich früher nie gedacht. Eins steht fest: Wenn mir das mit dem Internet irgendwann zu blöd wird, schreibe ich einfach analoge Briefe an meine Freunde. Das habe ich mir fest vorgenommen.

Ich hatte mir die letzten Jahre ja schon das Schreiben von Postkarten aus dem Urlaub wieder angewöhnt. Mit der Bonusherausforderung, einen Text darauf zu produzieren, der im gleichen Masse etwas mit dem Urlaub zu tun hat, wie albern und abwegig zu sein.
Dieses Jahr kam das allerdings unter die Räder.
Schöne Idee! Das ist aber auch durchaus anspruchsvoll für eine Postkarte.