
In der zweiten Mission unserer Solo-Session hatten wir mehr Würfelglück. Diesmal sollten wir einen der Kultisten, Arioch, ausfindig machen. Er trägt ein wichtiges Amulett, Worldbreaker Shard, das wir in unseren Besitz bringen müssen.
Viele der Waypoint überstehen wir mit erstaunlicher Leichtigkeit, unser guter Athletik-Skill führt uns sicher über eine halb-unsichtbare Brücke. Fallen können wir diesmal erfolgreich umgehen.
Ein Höhepunkt: Wir sind in einen Kampf von Orks und Kultisten geraten. Der Versuch, sie gegenseitig auszuspielen, gelingt nur so mittel. Mit Hilfe der Orks erledigen wir zwar die Kultisten, anschließend wollen die Orks uns aber (unseren schwachen Überredungskünsten sei Dank) nicht ziehen lassen. Wir treten die Flucht an, gegen drei Orks haben wir keine Chance.
Ein Geist lässt und nur gegen eine amtliche Summe Gold passieren (bye, bye Helmkauf). Schließlich können wir Arioch erspähen und uns an ihn ranschleichen. Unserer Taschendieb-Probe mißlingt, also schalten wir die Kultisten aus (die zum Glück nicht so robust sind wie Orks). Noch schnell das Amulett an uns genommen und den Rückweg ohne Zwischenfälle angetreten.
Erkenntnis der zweiten Session: Mir fehlt noch ein wenig das Gefühl dafür, was ich unserem Enterich Elfric an Schwierigkeit zumuten kann – also was Gegner angeht. Bei narrativen Dingen gibt’s durch failing forward eigentlich immer eine Lösung.
Ich glaube, diesmal haben wir es ihm mit den Gegnern ein wenig zu einfach gemacht. Mal sehen, was die nächste Session ergibt.


