
Season 4 setzt die Serie mit dem Borg-Cliffhanger aus Staffel 3 fort. Und mit der psychologischen Aufarbeitung von Picards Trauma (wenn auch etwas holzschnittartig) in den Weinbergen Frankreichs geht es fulminant weiter.
Auch wenn es in TNG nur ein wenig Charakterentwicklung gibt und keine übergreifende Handlung, eins verblüfft mich doch immer wieder: Wie konsequent Ideen für eine Folge genutzt und durchexerziert werden. Das bin ich nach heutigen Sehgewohnheiten nicht mehr so recht gewöhnt.
Zum Beispiel die Folge „Clues“: Nach einer kurzen Bewusstlosigkeit entdeckt die Enterprise-Crew Hinweise darauf, dass ein ganzer Tag vergangen ist. Diverse Nachforschungen enthüllen, dass fremdenfeindliche Außerirdische ihre Erinnerungen gelöscht und Data zum Schweigen verpflichtet haben. Um die Enterprise zu retten, wird die Täuschung diesmal ohne verräterische Spuren wiederholt. Das ist schon extrem verdichtet für eine einzige Folge.
Oder die Folge „The Drumhead“, in der eine Untersuchung wegen möglicher Sabotage auf der Enterprise eingeleitet wird – und das Verfahren allmählich in eine Hexenjagd gegen vermeintliche Verräter wandelt.
Es gibt auch viele Ideen, die für mich nicht so recht zünden oder aus heutiger Sicht einfach etwas formelhaft wirken. Aber dazwischen blitzen immer wieder wirklich tolle Ideen auf, über die ich mich freue.







Oooohhh … ich freue mich schon sehr auf Dein Urteil über DS9. Das sind ein paar wiiirklich brillant geschriebene Episoden dabei. Herrlich.