
Ich habe irgendwo eine Empfehlung für dieses Buch aufgeschnappt und blind ohne Klappentextkenntnis als schaffbare Kurzurlaubslektüre zugegriffen.
Ich fing also ohne irgendwelche Erwartungen zu lesen an und habe diese Entscheidung am Ende der 300 Seiten in keiner Weise bereut. Es ist ein bisschen lustig, ein bisschen traurig, ein bisschen schön, ein wenig Dorfromantik und Kitsch, aber nicht zu sehr.
Ich mochte, wie sich die Leben der leicht verschrobenen Charaktere nach und nach miteinander verschränken. Und auf jeden Fall kriegt man mal Lust auf Urlaub an der schroffen Küstenlinie Nordirlands.
Nur warum die Geschichte in die heraufziehende Corona-Pandemie eingebettet ist, verstehe ich nicht so recht. Es hat auf den Plot keinen nennenswerten Einfluss und es hätte aus meiner Sicht plausiblere Gründe gegeben, um die Figuren zusammen zu führen.
Aber trotzdem: Empfehlenswerte Lektüre, wenn der Inhalt nicht komplett seicht sein soll, das Lesen aber auch nicht zu anstrengend. Und es würde mich wundern, wenn das Material nicht als moderne Variante einer Richard Curtis Verfilmung eines Tages auch auf dem Bildschirm landet.
