
Okay, wie angekündigt, habe ich Star Trek – The Original Series weitgehend geskippt. Ich glaube, was ich gesehen habe, stammen aus einer Remaster-Version, denn die Planeten sahen oft deutlich besser aus als der Rest der Spezialeffekt.
Die Folgen, die ich gesehen habe, – und ich denke, das kann man auf die ganze Serie übertragen – atmen sehr den Geist der spätern 60er. und 70er-Jahre. Für mich funktioniert das nicht mehr so recht als Science-Fiction, die Planetensettings erinnern oft an irgendwelche Western oder Sandalen-Filme. Zumal überraschend viele Folgen ohnehin mit der Reise in vergangene Epochen (oder quasi ununterscheidbar an historische Epochen angelehnte Paralleldimensionen) spielen.
Ein paar Observationen:
- Die Kommunikator-Geräte sehen aus wie Flipphones aus Käsereiben
- Die Enterprise hat ein Faxgerät auf der Brücke
- Die Romulaner und Klingonen werden als Spezies eingeführt. Die Klingonen haben noch nicht den martialischen Look, den ich aus den Filmen und späteren Serien gewöhnt bin.
- Schlachten im Weltraum haben viel von U-Boot-Schlachten. Kirk weiß nicht, wo sich das gegnerische Schiff befindet. Ausweichmanöver, abtauchen (Tarnungsmodus), Bewegung des gegnerischen Schiffs antizipieren, blind feuern.
- Die Serie dreht sich im Wesentlichen um das Dreieck Kirk, Spock und McCoy. Und in guten Momenten ist das durchaus unterhaltsam. Die anderen Crew-Mitglieder blieben zumindest in den von mir gesehenen Folgen relativ blass.
- Ich war überrascht, wie rau und hemdsärmelig das Team der Original Series wirkt. Es wirkt manchmal wie eine Westernserie im All. Ich habe bei Star Trek immer das recht sterile Bild der TNG-Brücke und Uniformen vor Augen. Bei der Original Series wirkt alles viel schmutziger und weniger ideell.
- Holy overacting and dramatic cues!
Achja, und Tribbles!








Oh! Neues Theme hier … ? Schick. Quadratische Aufmacherbilder … <3
Jaja, ich wechsel mal wieder hin und zurück. Auf Dauer fehlt mir in der Einspaltigkeit dann doch ein wenig der Teaser-Überblick.