
Ich habe mal wieder ein Blog angeschmissen. Wie alle paar Jahre. In meinem Leben sollen sich ein paar Dinge ändern. Gegen die Gewohnheiten. Da fehlt mir ein wenig der Ankerpunkt: Ein Ort, an dem ich den Wandel kartografieren kann. Ein Kartentisch, auf dem ich nach neuen Wegen und Routen suche. Ein Logbuch, in dem ich Gedanken festhalte. Ein Sextant und ein Kompass, um den Kurs zu bestimmen.
Sonny Rollins knattert sein Saxophon über den Groove, ist Zeuge dieser Zeilen. Kündigt der Tage Anfang. Der Groove verändert sich. Und hier so? Ich möchte mir mehr Zeit nehmen. Für die schönen, richtigen Dinge und Angelegenheiten auf der Welt. Der Musik, den Sätzen, den Gedanken, dem Leben, den Spielen, den Bildern, den Klängen. Ich möchte innehalten und mir ab und zu beim älter werden zuschauen.
Den Wandel betrachten, ihn befeuern, reflektieren und ermöglichen. Die Hinterlande meines Hirns leerschreiben. Mit mir ins Reine kommen Und dabei den Kurs nicht aus den Augen verlieren. Ich möchte rasten, ich werde rosten. And I shall do so gracefully.

Die „Hinterlande meines Hirns“ … grandiose Formulierung! Da ist soviel Realität und gleichzeitig soviel Phantastik drin.