A Book That Nudges You a Little From Where You Are

Art of the 17th century teems with reading figures, namely saints, prophets, or lay people studying the Bible. However, that is not what Rembrandt depicts here. This is an intimate, domestic scene in which a contemporary woman is engrossed in reading. The text cannot be recognized, but given the book’s relatively small size, it is probably not a Bible.
Woman Reading | Rembrandt van Rijn | Rijksmuseum | Public Domain

Always that moment when a book has drawn you in convincingly, and you look up from it and tell yourself: I will be like that from now on. You won’t. You will continue to be yourself, in all your peculiarity, in your difference from the book. A book that nudges you a little from where you are: that is truly spectacular.

furthermore

Je älter man wird, desto unwahrscheinlicher ist es, dass ein Buch nochmal richtig das eigene Fundament durchrüttelt. An die eigenen Überzeugungen geht, die Jahrzehnte voller Erfahrungen in ein neues Licht rückt.

Und wir kostbar die Kraft der Bücher ist, wenn sie uns doch noch aus der Reserve locken können, wenn auch nur ein klein wenig. Bei keinem anderen Medium ist dieses Potenzial derartig ausgeprägt.

Auch wenn ich mich nach einem langen Tag nicht immer dazu aufraffen kann: Ich habe nie Zeit bereut, die ich mit dem Lesen von Büchern verbracht habe.

Vibecoding am Blog – Streifzug durch die Museen

Titel: Convent of St. Saba | David Roberts (Scottish, 1796–1864) | color lithograph | The Cleveland Museum of Art | CC0 1.0
Convent of St. Saba | David Roberts (Scottish, 1796–1864) | color lithograph | The Cleveland Museum of Art | CC0 1.0

Ich habe das Plugin, mit dem ich Bilder aus dem Smithsonian Institut importieren kann, nochmal deutlich aufgebohrt und erweitert. Es gibt ja noch anderen Museen und Datenquellen, die man für Public Domain Bilder anzapfen könnte, dachte ich mir.

Also ruft das Plugin inzwischen Bilder aus folgenden Quellen ab, die alle jeweils eine Schnittstelle dafür anbieten. Für manche muss man sich einen API-Key besorgen, für die meisten aber nicht.

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menschgemacht. limitiert. vergänglich.

The Tale of Genji is one of the most famous and oldest Japanese novels. Its author, Murasaki Shikibu (c. 1000), is often depicted writing in the Ishiyama temple. The open scroll here features a pavilion with a seated woman; next to the scroll are writing utensils. Ishiyama is referred to in the accompanying poem, thus this woman is probably Murasaki.
Set of Scrolls | Ryûryûkyo Shinsai | paper | Rijksmuseum | Public Domain

Beim Besuch in Bielefeld darauf angesprochen berichtete er dann, dass er ein anderes Projekt hat, zurück zu den Wurzeln … ein Fanzine. Ich wusste, dass er früher Fanzines gemacht hat und da irgendwie „drin“ war. Ich selber kenne die Szene nur sehr flüchtig aus Abi- und Studienzeiten. Erst war es schwer ranzukommen, dann war das Internet da …

Im Grunde war und ist es dem Bloggen sehr ähnlich. Nur mit mehr … Sorgfalt und Aufmerksamkeit und Gestaltung und Papier und weniger … nun … digital. Ich hätte nicht gedacht, dass ich das mal sage, aber … das ist eine gute Sache.

anmutunddemut über „odradeks lachen“

Wie schön, dass es solche Zines immer noch gibt – und dann auch noch kostenlos. Infos zum Zine gibt’s bei Ben (dort lohnt sich auch ein Blick in die Kommentarspalte).

Mir ist letztens aufgefallen, dass es tatsächlich eine gar nicht so kleine Nische an Menschen gibt, die ihre Gedanken auf Papier als monatliche analoge Newsletter oder als quartalsweise kleine Zines unter die Menschen bringen – manche verdienen sogar ganz gut daran.

In den letzten Jahren wende ich mich immer mehr dem Papier zu – das hätte ich früher nie gedacht. Eins steht fest: Wenn mir das mit dem Internet irgendwann zu blöd wird, schreibe ich einfach analoge Briefe an meine Freunde. Das habe ich mir fest vorgenommen.

The Expanse – Leviathan Wakes

In meiner letzten Urlaubswoche habe ich (wenn ich nicht gerade Wärmflaschen auffüllen musste) den ersten Band der Expanse-Reihe gelesen.

Ich habe sowohl über die Serie als auch die Romanreihe sehr viel positives gehört. Und da sich die beiden unterschiedlich entwickeln sollen, habe ich mich erstmal für das Buch entschieden.

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Gamescom Opening Night Live

Two boys sit engrossed in a game of checkers, each focusing intently on his next move. The dark, featureless interior draws our attention to the players' rigid poses. The lack of movement, somber tones, and carefully balanced composition create a serious image around a familiar game, something that is usually viewed as carefree and fun.
Checker Players | Thomas Anshutz | Smithsonian American Art Museum | © CC 0

Ein wenig aus Langeweile habe ich dieses Jahr in die Gamescom Opening Night Live reingeschaut. Eine Art Dauerwerbesendung, bei der aber auch einige neue Videospiele vorgestellt werden.

Ich hab’s mir nicht live, sondern im Nachhinein angesehen und bin von Trailer zu Trailer gehüpft. Und es geht mir zwar schon seit einigen Jahren so, aber nichts davon sprach mich an. Und liegt nicht zwangsläufig daran, dass die Ankündigungen bei der Gamescom nicht immer aus der ersten Reihe kommen. Ja, viele der Gaming-Tropes der letzten Jahre langweilen mich, ich kann Zombie-Spiele zum Beispiel nicht mehr sehen. Service Games. Oft ermüdet mich schon, wenn bestimmte Grafik-Engines den immer gleichen Look begünstigen.

Aber wenn ich darüber nachdenke, geht es noch ein wenig tiefer.

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Ich nutze KI sogar noch weniger als ihr

Titel: Heavy Sea | Paul Dougherty | oil on canvas | Smithsonian American Art Museum | CC0 1.0
Heavy Sea | Paul Dougherty | Smithsonian American Art Museum | © CC 0

Die Texte in diesem Notizblog sind 100% frei von Erzeugnissen „künstlicher Intelligenz“, also Large Language Models oder ähnlichem Text- und Denkwerkzeug.

Konstantin

Konstantin schreibt auf, dass er keine KI für die Erstellung seiner Blog-Texte nutzt. Und wie er KI lektorisch gleichzeitig einsetzt, um sein Stitchson-Buch weiterzuentwickeln. Thomas Gigold fragt sich, wie man KI-freie, persönliche Blogs am besten kennzeichnen könnte. Und Ben schreibt den wichtigen Gedanken auf, dass unsere Tools of Trade immer noch Tools sind. Auch wenn sie natürlich Einfluss auf unsere Produktion haben können, ersetzen sie nicht die Person mit ihren Intensionen, die die Tools einsetzt.
Kurz angemerktes Lieblingszitat aus dem Text: „Eine Kreissäge ist ein krasses Ding […].“ Ben erklärt die Dinge immer so, dass ich sie verstehe.

Drei Gedanken dazu.

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Vibecoding am Blog – Bilder aus dem Smithsonian Institut

Titel: Silas Stilwell and Samuel Armstrong | Auguste Edouart, 1788 - 1861, Silas Moore Stilwell, 1800 - 1881, Samuel Turell Armstrong, 1784 - 1850 | Lithograph, chalk and cut paper on paper | National Portrait Gallery | CC0 1.0
Silas Stilwell and Samuel Armstrong | Auguste Edouart, Silas Moore Stilwell | National Portrait Gallery | © CC

Und dann wäre da noch ein zweites größere Plugin – an dem ich wirklich enorme Freude habe.

Ich suchte nach einer Lösung für Thumbnails. Wenn ich kein selbstgemachtes Foto verwende, suche ich da bisher normalerweise nach alten Gemälden, die unter der Public Domain stehen. Mir kam die Idee, ob man das nicht auch ein wenig automatisieren könnte.

Also habe ich mich mal umgesehen, wo es solche Bilder vielleicht in einer Datenbank mit API gibt. Und bin da auf Smithsonian Open Access gestoßen. Dort sind Millionen von Bildern, Kunstwerken und Co. aus allen Einrichtungen und Museen des Smithsonian Instituts hinterlegt.

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Vibecoding am Blog – Artikelserien

Titel: Unidentified Man | William Bache, 22 Dec 1771 - 9 Jul 1845, Unidentified Man | Cut coated paper mounted on paper | National Portrait Gallery | CC0 1.0
Unidentified Man | William Bache, 22 Dec 1771 – 9 Jul 1845 | Cut coated paper mounted on paper | National Portrait Gallery | © CC

Neben ein paar kleineren CSS-Anpassungen, habe ich zwei größere Dinge aus meiner Coding Session behalten.

Feature Nummer Eins sind die Artikelserien: Wenn ich mir größere Dinge vornehme, wie zum Beispiel alle Star Trek Serien zu schauen, dann möchte ich gerne auf einen Blick alle Beiträge sehen könne, die mit diesem Vorhaben zusammenhängen. Das wünsche ich mir auch oft in anderen Blogs, wenn dort über mehrere Beiträge hinweg ein Gedanke verfolgt wird, ist es praktisch, den ganzen „Thread“ dazu aufrufen und verfolgen zu können.

Tags und Kategorien lösen das Problem nicht wirklich. Denn wenn ich beispielsweise nach dem Serienmarathon weitere Beiträge zu Star Trek veröffentliche, kommen die ja jeweils mit in den Pool – dann wird entweder die Artikelserie mit unpassenden Beiträge gefüllt oder es gibt komische Tag-Doppelungen.

Technisch sind die Artikelserien als Plugin angelegt, sie werden im Grunde über ein paralleles Tagging-System generiert. Ich kann Beiträge zu einer oder auch mehreren Artikelserien hinzufügen oder entfernen. Artikelserien selbst können einen Titel und eine Beschreibung bekommen.

Und dann wird einfach automatisch unter jedem Beitrag der Serie ein Bereich angezeigt, in dem alle Beiträge der Liste in chronoligescher Veröffentlichungsreihenfolge aufgeführt werden. Das war das wesentliche Ziel.

Als Bonus gibt es noch einfache eigene Artikelserienseiten, wie zum Beispiel hier für den Star Trek Marathon, damit man sie auch verlinken kann. Und ein kleines Widget im Footer, das die zuletzt aktualisierten Artikelserien listet.

Vibecoding am Blog

Titel: Abigail Adams; Raphaelle Peale, 17 Feb 1774 - 4 Mar 1825; Abigail Smith Adams, 11 Nov 1744 - 28 Oct 1818; Hollow-cut silhouette, white paper on modern black paper; Datierung: 1804; National Portrait Gallery; © CC0 1.0
Raphaelle Peale, Abigail Smith Adams | Hollow-cut silhouette, white paper on modern black paper | 1804 | National Portrait Gallery | © CC0 1.0

Die Agenten auf mein Blog-Template losgelassen. Wie schnell das alles geht, wie einfach! Die Möglichkeiten!

Und zack, hier noch ein Feature drangeklatscht, da einen Style angepasst. Eine Timeline der Blogbeiträge im iTunes CoverArt Style? Kein Problem. Artikelserien? Schau, ist schon fertig. Du willst Custom Widgets, die Tags und Artikelserien deinen Kategorien zuordnen? Alle Farben auf Catpuccin umstellen? Let’s go!

Was für eine Sog das verursacht. Der Agent arbeitet, ich schaue ihm dabei zu, überlege schon mal die nächsten Schritte, entscheide bei Rückfragen.

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