


Ich möchte gerne beim regelmäßigen Bloggen noch etwas mehr Routine reinbekommen. Deshalb habe ich mir vorgenommen, ab und zu solche Log-Beiträge einzustreuen, in denen ich kurz festhalte, was ich so gemacht oder womit ich mich beschäftigt habe. Ich lese sowas selbst auch bei anderen immer ganz gerne, auch weil es so schön niedrigschwellig ist.

Die erste Kutschenverbindung in „Saarburg“ steht.

Im Sommer fuhr ich mit Enno eine längere Strecke quer durch die Nation und irgendwann kam dabei unweigerlich das Thema Blogs auf. Ich fragte ihn: Warum bloggst du eigentlich nicht?
Enno winkte ab: „Also wenn ich mal irgendwann blogge, dann hab ich kein Bock auf WordPress und so. Dann will ich irgendwas eigenes machen. Ich will so bloggen, dass es zu mir passt und dafür müsste ich erstmal irgendwas basteln.
Und jetzt schreibt Enno seine Notizen auf einem AA-batteriebetriebenem Psion 5MX. Ein Raspberry Pi sammelt die Texte ein und schiebt sie in Netz. Ich stelle mir den Prozess in etwa so vor wie auf dem Bild oben.
Mission accomplished, würde ich sagen und liebe alles daran. Mehr Enno kann ein Blogworkflow nicht sein.

Das berühmte Adagio des Konzerts von Joaquín Rodrigo muss ich in meiner Kindheit öfter gehört haben. Ich weiß noch, dass ich irgendwann verblüfft feststellen musste, dass es sich dabei nicht um einen Zorro-Soundtrack handelt. Hätte ich als Kind drauf schwören können. Dabei war Rodrigo wohl vor allem von seinen Spaziergängen des oben gemalten Palasts von Aranjuez inspiriert.

Always that moment when a book has drawn you in convincingly, and you look up from it and tell yourself: I will be like that from now on. You won’t. You will continue to be yourself, in all your peculiarity, in your difference from the book. A book that nudges you a little from where you are: that is truly spectacular.
furthermore
Je älter man wird, desto unwahrscheinlicher ist es, dass ein Buch nochmal richtig das eigene Fundament durchrüttelt. An die eigenen Überzeugungen geht, die Jahrzehnte voller Erfahrungen in ein neues Licht rückt.
Und wir kostbar die Kraft der Bücher ist, wenn sie uns doch noch aus der Reserve locken können, wenn auch nur ein klein wenig. Bei keinem anderen Medium ist dieses Potenzial derartig ausgeprägt.
Auch wenn ich mich nach einem langen Tag nicht immer dazu aufraffen kann: Ich habe nie Zeit bereut, die ich mit dem Lesen von Büchern verbracht habe.

Ich habe das Plugin, mit dem ich Bilder aus dem Smithsonian Institut importieren kann, nochmal deutlich aufgebohrt und erweitert. Es gibt ja noch anderen Museen und Datenquellen, die man für Public Domain Bilder anzapfen könnte, dachte ich mir.
Also ruft das Plugin inzwischen Bilder aus folgenden Quellen ab, die alle jeweils eine Schnittstelle dafür anbieten. Für manche muss man sich einen API-Key besorgen, für die meisten aber nicht.

Beim Besuch in Bielefeld darauf angesprochen berichtete er dann, dass er ein anderes Projekt hat, zurück zu den Wurzeln … ein Fanzine. Ich wusste, dass er früher Fanzines gemacht hat und da irgendwie „drin“ war. Ich selber kenne die Szene nur sehr flüchtig aus Abi- und Studienzeiten. Erst war es schwer ranzukommen, dann war das Internet da …
Im Grunde war und ist es dem Bloggen sehr ähnlich. Nur mit mehr … Sorgfalt und Aufmerksamkeit und Gestaltung und Papier und weniger … nun … digital. Ich hätte nicht gedacht, dass ich das mal sage, aber … das ist eine gute Sache.
anmutunddemut über „odradeks lachen“
Wie schön, dass es solche Zines immer noch gibt – und dann auch noch kostenlos. Infos zum Zine gibt’s bei Ben (dort lohnt sich auch ein Blick in die Kommentarspalte).
Mir ist letztens aufgefallen, dass es tatsächlich eine gar nicht so kleine Nische an Menschen gibt, die ihre Gedanken auf Papier als monatliche analoge Newsletter oder als quartalsweise kleine Zines unter die Menschen bringen – manche verdienen sogar ganz gut daran.
In den letzten Jahren wende ich mich immer mehr dem Papier zu – das hätte ich früher nie gedacht. Eins steht fest: Wenn mir das mit dem Internet irgendwann zu blöd wird, schreibe ich einfach analoge Briefe an meine Freunde. Das habe ich mir fest vorgenommen.

In meiner letzten Urlaubswoche habe ich (wenn ich nicht gerade Wärmflaschen auffüllen musste) den ersten Band der Expanse-Reihe gelesen.
Ich habe sowohl über die Serie als auch die Romanreihe sehr viel positives gehört. Und da sich die beiden unterschiedlich entwickeln sollen, habe ich mich erstmal für das Buch entschieden.